Atomkraftwerk

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    Atomkraftwerke, kurz AKWs genannt, werden seit vielen Jahrzehnten weltweit zur Energieversorgung eingesetzt.

    Atom- oder auch Kernkraftwerke sind Dampfkraftwerke, die die Energiegewinnung zum Verdampfen von Wasser zwecks Turbinenantrieb nicht aus dem Verbrennen von Rohstoffen, wie Öl oder Kohle ziehen, sondern die elektrische Energie aus der Kernspaltung nutzen. Als Brennstoff wird Uran verwendet.

    Dank der Entdeckung der Radioaktivität durch Becquerel im 19.Jahrhundert, war es nur ein kurzer Weg, bis man entdeckte, dass beim Zerfall des Atomkernes Energie freigesetzt wurde. Der weltweite Energiebedarf erlitt seinen Zusammenbruch vor dem Hintergrund der Ölkrise und förderte den Einstieg in die Kernenergie.

    Das erste Kernkraftwerk der Welt entstand 1954 in Russland. Nur 7 Jahre später, am 17.Juni 1961 lieferte zum ersten Mal ein Atomkraftwerk Strom ins deutsche Verbundnetz. Es handelte sich um das Versuchskernkraftwerk Kahl am Main. Weitere Leistungsreaktoren folgten und sicherten den ständig steigenden Bedarf der Energieversorgung in Deutschland. Verschiedene Leistungsreaktortypen entstehen und in Kalkar geht der "schnelle Brüter" ans Netz, der mehr neuen Kernbrennstoff "erbrütet" als verbraucht.
    Erstmals wurden besorgte Stimmen laut und Bürgerkreise forderten Klarheit über die Gefahren, die die Kernenergiegewinnung mit sich brachte.